Heavens Fighter in Heidelberg – Gemeinsam geht immer etwas!
Am gestrigen Samstag, den 25. Juli, waren wir wieder am Wichernheim in Heidelberg im Einsatz. Bei strahlendem Sonnenschein begann der Tag allerdings anders als geplant. Durch geparkte Fahrzeuge im Hinterhof des Wichernheims hatten wir zunächst erhebliche Platzprobleme und standen tatsächlich kurz davor, die Aktion absagen zu müssen.
Aber: Wir wären nicht die Heavens Fighter, wenn wir nicht doch eine Lösung finden würden. Mit etwas Verspätung konnten wir schließlich unseren Bus und Anhänger ausladen und mit dem Aufbau beginnen. Währenddessen standen bereits ab 10 Uhr die ersten Gäste Schlange – und das bei immer weiter steigenden Temperaturen. Pünktlich um 11 Uhr waren wir schließlich bereit und konnten beginnen. Aufgrund der sehr begrenzten Platzverhältnisse im Hof konnten wir unsere Gäste nur nach und nach hereinlassen.
Zunächst wurden die Bewohner des Wichernheims versorgt, anschließend obdachlose und wohnungslose Menschen,
Menschen mit Behinderung und danach alle weiteren Gäste.
120 Frikadellen – und am Ende war alles weg Für das leibliche Wohl hatte uns die Metzgerei Back großzügig 120 Frikadellen mit Brötchen gespendet. Dazu haben wir Kartoffelsalat besorgt und unseren Gästen ein ordentliches Essen serviert.
Ein herzliches Dankeschön an die Metzgerei Back für diese tolle Unterstützung!
Tatkräftige Unterstützung von Vistex.
Auch bei dieser Aktion konnten wir wieder auf die Unterstützung der Firma Vistex zählen. Mit dabei waren diesmal Arpita Mishra, Anubhab Debnath, Cynthia Silva und
Katja Lyncker-Kriesel, die uns tatkräftig unterstützt haben. Vistex begleitet uns inzwischen das ganze Jahr über immer wieder mit Mann- und Frauenpower bei unseren Aktionen. Diese regelmäßige Unterstützung ist für uns alles andere als selbstverständlich und eine echte Entlastung für unser Team. Liebe Arpita, lieber Anubhab, liebe Cynthia und liebe Katja – vielen Dank für eure Zeit, euren Einsatz und eure helfenden Hände! Schön, dass ihr wieder dabei wart!
Auf die sonst übliche Kleiderausgabe mussten wir dieses Mal leider verzichten, da die Platzverhältnisse dies einfach nicht zuließen. Der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Es wurde geredet, gelacht und gemeinsam eine schöne Zeit verbracht. Sowohl unsere Gäste als auch die Heavens Fighter hatten sichtlich Freude an der Aktion.
Gegen 12:30/13:00 Uhr war das Essen restlos ausgegeben. Insgesamt waren an diesem Tag etwa 120 bis 150 Menschen vor Ort, denen wir hoffentlich ein paar schöne Stunden bereiten konnten.
Warum machen wir solche Aktionen nicht öfter? Diese Frage wurde uns gestern mehrfach gestellt. Unsere Antwort darauf ist leider ganz klar: Weil es unsere Kapazitäten nicht zulassen. Was unsere Gäste an einem solchen Tag sehen, sind vielleicht drei Stunden Ausgabe. Doch hinter jeder einzelnen Aktion steckt wesentlich mehr Arbeit. Lebensmittel, Getränke und Hygieneartikel müssen organisiert, Spenden sortiert und alles vorbereitet werden. Fahrzeuge und Anhänger müssen beladen, vor Ort muss auf- und anschließend wieder abgebaut werden – und danach muss natürlich alles wieder zurück ins Lager. Hinzu kommen unser monatliches offenes Lager zur Spendenannahme, unser Stammtisch bzw. unsere Vereinstreffen und die vielen organisatorischen Aufgaben, die im Hintergrund erledigt werden müssen.
Und etwas darf man dabei nicht vergessen: Bis auf zwei Ausnahmen gehen alle unsere aktiven Heavens Fighter ganz normal ihrer Arbeit nach. Was wir für den Verein tun, geschieht ehrenamtlich und in unserer Freizeit.
Deshalb können wir, auch wenn wir es gerne würden, nicht mehrere solcher großen Aktionen im Monat stemmen. Umso wichtiger ist uns jede einzelne Aktion. Wenn wir am Ende des Tages sehen, dass Menschen satt geworden sind, miteinander gelacht haben und vielleicht für ein paar Stunden ihre Sorgen vergessen konnten, dann wissen wir wieder, warum wir das alles machen.
Nicht reden, sondern handeln.
Eure Heavens Fighter